Kung Fu - Qi Gong - Tai Ji

少林文化中心

Shaolin Kultur Zentrum Leipzig / Grimma

Shifu Shi Yan Rui und Sascha (Heng Zhi)

Shaolin Kung Fu (Gongfu)

 

Gothe´s Academy ist Mitgliedsschule der Chan Wu Federation - Deutschland

Die Schule ist Zweigstelle des Shaolin Kultur Zentrums des Shaolin Meisters Shi Yan Rui der uns mit seinem außergewöhnlichen Fachwissen und Können betreut.

 

Shaolin Kung Fu ist ein Sammelbegriff für alle Kampftechniken, die sich im chinesischem Kloster entwickelt haben und stellt eine der vielseitigsten Kampfkünste der Welt dar. Es beinhaltet Schläge und Tritte, Hebeltechniken, Würfe und die Lehre der empfindlichen Körperstellen. Es vereint harte und weiche Stille in sich und kennt sowohl die Lehre von der Kraftausnutzung des Gegeners als auch die des Einsatzes und der Weitergabe der eigenen Kraft.

Es fördert in hohem Maß die Konzentration, der Übende wird beweglicher und schnell.

Lange Zeit war die Lehre der Shaolin geheim. Mittlerweile sendet seine Heiligkeit Shi Yong Xin, Abt des Tempels in Henan/ China, Shaolin Meister in die ganze Welt um die Lehre der Shaolin weiterzugeben. Jahrelang war Shi Yan Rui als Cheftrainer der weltweit bekannten Showgruppe " Rückkehr der Shaolin" tätig.

 

Inhalt:

- Aufwärmtraining

- Basistraining

- Selbstverteidigungstechniken

- Formen (uralte Shaolin - und Tierformen)

- Waffentraining (Säbel, Schwert, Kampfstab, Speer, Hellebarde, u.a.)

 

Kung Fu Formen:

 

Bei den Formen werden Genauigkeit und Präzision gefördert und geschult. Durch ständiges wiederholen soll der Körper weich und geschmeidig werden, dabei wird auch die Schnelligkeit geschult und entwickelt. Der Schüler soll lernen richtig zu Atmen und die innere Kraft (Chi) einzubringen.

Hier eine kleine Formenauswahl:

 

Wu Bu Quan Fünf Stellungen

Die Übungssequenz beinhaltet Ma Bu (Pferdestellung), Gong Bu (Drachenstellung), Xu Bu (Katzenstellung), Xie Bu (Scherenstellung) und Pu Bu (tiefe, gehockte Stellung).

Xiao Hong Quan Kleine Rote Faust

Jeder Schüler hat diese Form zu erlernen. Durch den häufigen Wechsel zwischen hohen und tiefen Stellungen wird die Beweglichkeit und der Gleichgewichtssinn trainiert. Es wird die Koordination der Bewegungen von Händen, Augen, Körper und Beinen geschult. Angriff und Verteidigung zeichenen sich durch äußerst schnelle Bewegungen aus. 

Tong Bi Quan

Diese Form enthält eine Vielzahl von Bewegungen und Finten um den Gegner zu verwirren oder zu täuschen.

 

 

Shaolin Wu Bu Quan

Shaolin Lian Huan Quan

Shaolin Kan Jia Quan

Shaolin Yin Shou Gun

Shaolin Tong Bi Quan

Shaolin Xiao Hong Quan

Shaolin Qi Xing Quan

Shaolin Dan Dao

Tai Zhu Chang Quan

Mei Hua Quan

Shaolin Da Hong Quan

Chang Hu Xin Yi Men

Shaolin Luo Han Quan

Shaolin Gui Ding Quan

Shaolin Gui Ding Dao

Shuang Qiang Pei xun

Wu Xing Shi Liu Fa

Tang Lang

Gong Fu Shan Pei xun

Shaolin Qi Mei Gun

Adler Form

--------------------------------------------

Tan Tui

Chong Chui

Shi Zhi Tui

Pi Za

Zhang Cha

Jia Da

Xuang Zhan

Dan Zhan

Deng Chuai

Peng Suo

Jian Dan

Gou Gua

Pi Shen

Tang Lang Beng Bu Chuan

Siu Lam Kuen (Süd Form)

Dan Dao (Süd-Form)

--------------------------------------------

 

Kung Fu Waffen:

 

Gun Stock

Der Stock ist der Ursprung aller Waffen. Seine Bewegungen sind einfach, doch im Kampf äußerst Wirksam. Es ist eine Waffe mit einer sehr großen Reichweite, die sowohl gegen bewaffnete als auch gegen unbewaffnete Gegener eingesetzt werden kann. Der Stock ist herrvoragend dazu geeignet, umden Gegner audf Distanz zu halten. Mit ihm kann man sich den verschiedensten Waffen zum Kampf stellen ohne sich dabei in einer unterlegenen Position zu befinden. 

 

Qiang Speer

In China gilt der Speer als der "König der Waffen". Typische Merkmale des chinesischen Speers sind die in Form eines Blattes ausgeführte Klinge mit der direkt darunter angebrachten roten Quaste aus Rosshaar. Diese hat die Aufgabe den Gegener das Erkennnen der Angriffe zu erschweren und zu verhindern das Blut am Schaft nach unten läuft.

 

Kwan Dao Hellebarde

Diese Waffe diente ursprünglich für den Kampf zu Pferde. Die Hellebarde ist zurückzuführen auf den General Kwan Yu der zur Zeit der Drei stretenden Reiche (220-280 n.Chr.) lebte.

Die Kwan Dao ist eine sehr schwere Waffe mit einer Klinge die einem Halbmond ähnelt und am anderen Ende einem Stachel versehen ist der ebenfalls als Waffe genutzt wird, aber auch als Gegengewicht dient.

Aufgrund der Größe und des Gewichts ist die genaue Ausführung der Bewegungsabläufe wichtig, da sonst nicht die nötige Schnelligkeit und Wucht übertragen werden kann. Durch unsaubere Bewegungen kann es zum Verlust des eigenen Gleichgewicht kommen. 

 

Dan Dao Säbel

Der Säbel wurde hauptsächlich von Kriegern und Soldaten verwendet.

 

Dan Jian Schwert

Chinesisches Sprichwort: "Um den Säbel zu beherrschen braucht man 100 Tage, aber um das Schwert zu beherrschen, können auch 10 000 Tage nicht reichen."

Qi Gong  气功 

 

Die Ursprünge des Qi Gong reichen nach chinesischen Überlieferungen ca. 5000 Jahre zurück. Qi Gong als Begriff wurde erstmals von dem Daoisten Xu Xun in der Jin-Dynastie benutzt.

Qi Gong steht als Oberbegriff für viele Meditations- und Atemübungen. Es bezieht sich auf die ganzheitliche Entwicklung von Körper und Seele.

Durch diese Übungen kann unser Qi (Lebensenergie) besser fließen, somit können Krankheiten vorgebeugt sowie Vitalität gefördert werden. Qi Gong bringt innere Weisheit und somit innere Ruhe.

 

Es gibt verschiedene Arten / Stile von Qi Gong. Man unterscheidet weiches Qi Gong, das für den besseren Energiefluß in den Meridianen steht, also der gesundheitliche Aspekt.

Hartes Qi Gong steht für die Beeinflussung des Qi, es zu bündeln und in bestimmten Regionen des Körpers zu sammeln.

Qi Gong Beispiele:

 

Baduanjin (8 Brokate)

Shaolin Neigong (innere Übung im Shaolin)

Chanmi Qi Gong (geheimes Chan)

Waiqi Liaofa (medizinisches Qi Gong)

Yi Jin Jing (Faszien)

Xisuijing (Knochenmarkwäsche)

Wuqinxi (5 Tierformen des Hua To)

Baihe Qi Gong (Weißer Kranich Qi Gong)

Jingluo Qi Gong (Meridian Qi Gong)

Liuhe Bafa - Qi Gong (nach Master Su Hua Xiang)

Wudang Qi Gong mit 18 Bewegungen (nach Meister Su Hua Xiang)

Taiji Qi Gong mit 18 Folgen 1. Übungssatz (Shibashi)

Taiji Qi Gong mit 18 Folgen 2. Übungssatz

Shaolin Hu Long Qi Gong (Tiger und Drachen Qi Gong)

Shaolin Luohan Qi Gong

Shaolin Augen Qi Gong

 

Tai Chi Chuan - Formenprogramm

 

24er Pekingform

24er Pekingform mit Langstock

24er Pekingform mit Speer

24er Pekingform mit Säbel

32er Schwertform Yang-Stil

 

 

Das Wude


 

Das Wude ist ein Regelwerk, welches im Shaolin Tempel von allen Schülern gelernt wird. Es ist ein wichtiges moralisches Gerüst für alle, die die Kampfkünste studieren. Das hier vorliegende Wude ist eine Übersetzung von dem, welches im Tempel in China gelehrt wird. Wir würden uns freuen, wenn unsere Schüler sich auch mit dem Wude beschäftigen und sich die dort beschriebenen Tugenden aneignen würden.


 

Barmherzigkeit

Selbstbeherrschung

Bescheidenheit


 

cibei Barmherzigkeit

Die Barmherzigkeit ist eine wichtige Eigenschaft des menschlichen Charakters-eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not- und ist eine der Haupttugenden und Pflichten des Buddhismus wie auch des Wude, die es zu kultivieren gilt.

Im Buddhismus wird die Barmherzigkeit üblicherweise als Mitgefühl bezeichnet und ist im Kern das Ergebnis meditativer Einsicht und Erlebens. Voraussetzung dafür ist die Achtung vor dem Leben, da diese zur Achtung vor Mitmenschen führt. So hat der Wahre Kämpfer wenngleich sein Körper einer gefährlichen Waffe ähnelt, dennoch ein friedvolles, barmherziges Herz.


 

zizhi Selbstbeherrschung

Selbstbeherrschung ist notwendig für einen Kämpfer und für einen Meister, um sich niemals zu einem unnötigen Kampf provozieren zu lassen, um einen unausweichlichen Kampf zu gewinnen und um im Ernstfall das notwendige Maß der Selbstverteidigung niemals zu überschreiten. Selbstbeherrschung ist aber auch beim Erlernen der Kampfkünste unabdingbar, um diese überhaupt meistern zu können. Nur mit strenger Disziplin und Unnachgiebigkeit gegen uns selbst können wir das Beste aus uns herausholen und das höchste Ziel erreichen.


 

qianxu Bescheidenheit

Bescheidenheit zeichnet einen Schüler der Kampfkünste im Shaolin Tempel aus. Prahlerei ist ihm fremd. Er bringt den Lehrern und den Leitern des Tempels Respekt entgegen und ordnet sich in die Hierarchie des Tempels ein. Er übernimmt die Aufgaben, die ihm zugedacht werden und führt sie mit all seiner Kraft aus. Alles was er tut, tut er mit ganzem Herzen. Bescheidenheit befähigt ihn dazu, sich niemals zu überschätzen und seinen Gegner niemals zu unterschätzen.


 

Die zu erlernenden Tugenden:


 

Der Shaolin Tempel erwartet von seinen Schülern, dass diese im Besitz verschiedener Tugenden sind oder sich diese im Laufe der Ausbildung auf dem Weg zum Meister aneignen. Die allgemeinen Tugenden unterscheiden wir in die "Tugenden der Handlung", die man nach außen trägt, und die "Tugenden des Geistes", die man im inneren trägt.


 

Die Tugenden der Handlung

qianxu Demut

Demut kann nur entstehen, wenn man bereit ist, seinen Stolz zu kontrollieren und auch zu überwinden. Die Befriedigung der eigenen Wünsche ist nicht über alles andere zu stellen. Meisterschüler des Shaolin Tempels stellen die Bedürfnisse und Erfordernisse des Tempels über ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.


 

zunjing Achtung

Achtung ist die Grundlage aller Beziehungen zu Menschen, Tieren und allen Dingen. Dazu gehört auch die Achtung vor sich selbst. Im Umgang mit allen Dingen soll ein Schüler Respekt zeigen. Wer keinen Respekt zeigt gegenüber den Lehrern und der Leitung des Shaolin Tempels, wird von diesem auch nicht weiter in den Künsten vorangebracht werden. Achtung zeigt sich auch in der Einhaltung der Regeln und der Etikette. Dies ist die Basis auf der die Gemeinschaft des Shaolin Tempels funktioniert.


 

zhengyi Rechtschaffenheit

Rechtschaffenheit ist eine Lebenseinstellung und besagt, dass man das was man für richtig hält auch tut und das was man nicht tun sollte, auch lässt. Hierbei sind kulturelle und gesellschaftliche Maßstäbe nicht so entscheident, wie der Respekt vor allen Menschen und Wesen und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen, wird von jedem Schüler von Shaolin erwartet.


 

xinyong Vertrauen

Vertrauen umfasst auch, vertrauenswürdig zu sein und sich selbst vertrauen zu können. Jeder Schüler von Shaolin sollte ein Perönlichkeit entwickeln, der man vorbehaltlos vertrauen kann. Vertrauen ist die Basis jeder echten Freundschaft. Vertrauen ist auch die Basis der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Die Schüler sollen ihren Lehrern, Meistern und der Leitung des Tempels vertrauen, und die Leitung des Tempels und die Meister müssen den Schülern vertrauen können.


 

zhongcheng Loyalität

Loyalität ist die Basis von Vertrauen und jeder Beziehung innerhalb der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Loyalität ist unter Umständen die wichtigste aller Tugenden der Handlung. Loyalität bedeutet, sich zu den Werten des Shaolin Tempels zu bekennen.


 

Die Tugenden des Geistes

yizhi Wille

Ein wichtiges Ziel des Shaolin Tempels ist es, bei seinen Schülern durch die Kampfkünste einen starken Willen zu entwickeln. Dies ist notwendig, damit der Schüler seine Ziele nicht aus den Augen verliert und intensiv die Künste studiert. Ein eiserner Wille, den zu haben von Vorteil ist, darf jedoch nicht zum Nachteil der anderen Angehörigen des Tempels oder des Tempels selbst eingesetzt werden. Er sollte auch nicht anderen Menschen zum Nachteil gereichen.


 

rennai Ausdauer

Ausdauer bedeutet, unablässig zu üben und zu trainieren. Dies gilt sowohl für die physischen als auch für die mentalen Fähigkeiten, die der Schüler im Shaolin Tempel entwickelt. Ausdauer ist notwendig um sich in der Kunst und in allen Dingen zu verbessern. Ein Angehöriger des Shaolin Tempels hört niemals damit auf mit Ausdauer an sich zu arbeiten.


 

yili Beharrlichkeit

Beharrlichkeit bedeutet auf das Ziel hinzuarbeiten etwas zu erlernen. Beharrlichkeit ist es, die den Schüler befähigt, immer wieder zu versuchen, Fehler zu korregieren, und einmal Erlerntes immer wieder auf Fehler zu untersuchen um diese zu vermeiden. Beharrlichkeit ist es die einen Schüler von Shaolin niemals darin müde werden lassen sich zu verbessern.


 

naixin Geduld

Geduld ist die Tugend, die den Schüler dazu befähigt, auch dann weiterzumachen, wenn er den Sinn dessen, was er tut, noch nicht erkennt, wenn ihm das Ziel unerreichbar erscheint. Gedult ist es, die ihn dazu befähigt, ständig an seinen Fortschritt zu trainieren, auch wenn man ihn noch nicht erkennen kann und solange an sich zu arbeiten, bis man wahr Meisterschaft erreicht. Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden für den Schüler, um richtig und korrekt zu lernen, und für den Lehrer, um den Schüler anzuleiten und ihm das Wissen mit Sorgfalt richtig zu vermitteln.


 

yonggan Mut

Mut ist notwendig um die kampfkünste zu erlernen und um in schwierigen Situationen richtig zu handeln. Schüler des Shaolin Tempels arbeiten ständig an ihrem Mut.Dieser Mut ist aber nicht mit dem blinden Mut zu verwechseln, der seinen Ursprung in unkontrollierten Gefühlen, Dummheit oder Angst hat. Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von angst, sondern das Überwinden derselben.


 

Bodhidharma brachte nach seiner 9-jährigen Meditation neben dem Chan (Zen) Buddhismus, dem Shaolin Kung Fu und einigen Qi Gong-Übungen auch das Wude in den Shaolin Tempel. Diese Regeln waren und sind es noch heute eine wichtige Grundvoraussetzung zum Lernen und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Kampfkünsten. Sie sichern das Kontrollieren und Bestehen eines reinen Herzens, ohne das man in den Kampfkünsten nicht voranschreiten kann.

(Quelle:www.shaolinkulturzentrum.de)

 

Hier finden Sie uns

Trainingsstätte
Südstraße 80 Haus 51.4
04668 Grimma

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

Tel. 0162-623 77 70

Wir Unterstützen:

Klick aufs Bild: